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Die Informationsfreiheit
gibt Bürger Zugang zu behördlichen Dokumenten/Informationen und wurde 1766
in Schweden-Finnland eingeführt, dank des Finnen
Anders
Chydenius,
der (inspiriert
vom China des 7. Jahrhunderts) für Demokratie, Gleichheit und den
Respekt der Menschenrechte kämpfte. Damit wurde der Zugang zu amtlichen
Informationen zum "Jedermanns-Recht", das Verwaltungshandeln transparenter
macht. Ähnliche Gedanken entwickelte 1830
Carl Gustav Jochmann, der sich für die Öffentlichkeit
der
Verwaltung einsetzte.
Nach Informationsfreiheitsgesetzen in fast allen Ländern der EU und Europa war das deutsche Informationsfreiheitsgesetz im Bund 2006 überfällig und notwendig um mit der Entwicklung in Europa Schritt zu halten. Ein Rechtsvergleich zeigte, dass Deutschland damit das Schlusslicht in der EU und Europas war. Nachdem die wirtschaftlich aufstrebenden BRICS-Staaten Indien 2005, China 2008, Russland 2010 und Brasilien 2011 den Zugang zu Dokumenten der öffentlichen Verwaltung gesetzlich geregelt haben, fehlt weltweit im Wesentlichen nur noch Afrika und der Nahe Osten. Auch in 5 von 16 Bundesländern fehlen entsprechende Gesetze.
Mehr als 90 Länder mit mehr als 5,5
Milliarden Einwohnern weltweit haben Informationsfreiheitsgesetze
verabschiedet, mehr
als 50 Staaten garantieren die Informationsfreiheit in
der Verfassung. Ca. 125
Staaten mit mehr als 5,9 Milliarden
Einwohnern haben entweder Informationsfreiheitsgesetze oder
entsprechende entsprechende Verfassungsbestimmungen. Fast alle
Staaten in Europa, der OSZE, der OECD
und alle entwickelten Länder kennen die
Informationsfreiheit.
Right2Info.org gibt eine Übersicht. RTI-Rating.org
beurteilt die Qualität gemessen an internationalen Standards
Die Informationsfreiheit wird von den UN, OSZE und AOS
als Menschenrecht anerkannt, z. B. im Artikel 19 des Zivilpaktes und
der Rechtsprechung des
Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte. Transparenz
war
das Wort des Jahres 2003 (Word of the Year 2003) und der 28.
September ist seit 2003 der "Right to Know" Tag.
Das Bundesinnenministerium hat im Frühjahr 2001 alle eingeladen an der Diskussion über die Einführung der Informationsfreiheit teilzunehmen. So begann mein Interesse.
27.10.2012: Kostenlose
Akteneinsicht im Konsulat in Trondheim?
(Verwaltungsstreitsache Walter Keim ./. Freistaat Bayern)
28.09.2012: Vortrag:
Menschenrecht des Zugangs zu Dokumenten der öffentlichen
Verwaltung (PowerPoint,
pdf,
.mht).
14.09.2012: Paralleler
Schattenbericht über Informationszugang an das UN
Menschenrechtskomitee
24.08.2012: GRECO versagte in zweiter Evaluierungsrunde und muss die dritte Runde besser besser machen
23.08.2012:
Menschenrecht Zugang zu amtlichen
Informationen unbekannt bei deutscher Presse
09.07.2012: Menschenrecht
Informationszugang stärken: CDU/CSU ist das trojanische Pferd der
Bürokratie im Parlament
17.06.2012: Evaluation des IFG des Bundes: Wie wissenschaftlich ist die Rechtswissenschaft?
13.06.2012: Neue Rheinische Zeitung: 10. Ostsee-NGO Forum unterstützt Zugang zu amtlichen Informationen. Deutschland als Schlusslicht
03.05.2012:
Ostsee: Meer der Informationsfreiheit?
24.04.2012:
Die Rolle internationaler Gesetzgeber
und ihr Einfluss auf die nationale Gesetzgebung über
Informationszugang (PowerPoint)
25.02.2012: Vorschläge des Menschenrechtskommissars, Informationsfreiheit, Transparenz und Korruption in Deutschland.
08.02.2012: Nationaler Integritätsbericht Deutschland aus internationaler Sicht: Muss der Maßstab justiert werden?
23.12.2011: Akteneinsicht in den Brief von BRH-Vizepräsident Norbert Hauser an den Haushalts- und Verkehrsausschuss des Bundestages vom 8. November 2010.
13.12.2011: Akteneinsicht Stellungnahme über Ablehnung der Vorschläge des Menschenrechtskommissars, 5,9 Milliarden Menschen haben bessere Einsichtrechte als in Bayern
10.12.2011: Der Zugang zu Dokumenten der öffentlichen Verwaltung ist ein Menschenrecht (Zivilpakt, EGMR) (pdf).
21.10.2011: Baut die Bahn schwarz an NBS Wendlingen Ulm oder ist das nur Desinformation der Wähler? Fortschreibung vsl. im ersten Quartal 2012.
21.10.2011: Baufreigabe der Neubaustrecke (NBS) Wendlingen-Ulm in finanzieller Hinsicht nach 13 Monaten?
31.05.2011: Deutschland möchte das Menschenrecht des Zugangs auf Dokumente der öffentlichen Verwaltung und andere Menschenrechte streichen (datiert 11.2.11).
14.04.2011: BMVBS gibt 2 Sätze der Zusammenfassung des Wirtschaftlichkeitsgutachtens von 2007 frei, lehnt aber alles andere ab.
11.04.2011: Sachstandsanfrage bezüglich des Widerspruchs vom 11.12.2010 Akteneinsicht Gutachten Neubaaustrecke.
08.04.2011: Informationsfreiheit fehlt im Sechsten Staatenbericht der Bundesrepublik Deutschland nach Artikel 40 des Zivilpaktes.
27.03.2011: Bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg (BW) am 27.3.2011 triumpfiert Grün Rot: Damit kommt ein Informationsfreiheitsgesetz in BW.
22.03.2011: Wann erfolgt die Freigabe der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm in finanzieller Hinsicht?
16.03.2011: Bringt Stuttgart21 das Menschenrecht
des Informationszugangs nach Baden-Württemberg?
09.03.2011: Wann wird Bayern das Menschenrecht Informationszugang inkl. IFG einführen?
31.01.2011: Akteneinsicht in den Brief von Bundesrechnungshof (BRH) an den Haushaltsausschuss des Bundestages über Stuttgart 21.
26.01.2011: Informationszugang als Akt zivilgesellschaftlicher Notwehr um ein bisschen Demokratie zu verwirklichen (Gesetzesvorschlag).
19.12.2010: Wann wurde Baufreigabe für die Neubaustrecke Wendlingen-Ulm erteilt?
15.12.2010: Schreiben des EBA vom 7.9.2010 über Baustopp. "Neubewertung der Nutzen-Kosten-Analyse der Neubaustrecke Wendlingen – Ulm" liegt nicht vor.
21.11.2010: Akteneinsicht beim Eisenbahn-Bundesamt: Warum wurde Neubaustrecke Wendlingen-Ulm gestoppt?
25.10.2010: Akteneinsicht in Gutachten "Neubewertung der Nutzen-Kosten-Analyse der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm"
29.09.2009: Informationsfreiheitsgesetz in Hessen beschließen, damit Hessen zur zivilisierten Welt Anschluss findet.
19.08.2009: EGMR Klage Keim (III) ./. Germany Nr. 46953/09: Veröffentlichung der Nebentätigkeiten von Abgeordneten.
14.04.2009: EGMR Klage Nr. 37374/05 TÁSZ gegen Ungarn anerkennt den Zugang zu Dokumenten der öffentlichen Verwaltung als Menschenrecht an.
06.02.2009: Petition Ratifizierung der Konvention des Europarats über den Zugang zu amtlichen Dokumenten (Kurzfassung).
30.11.2008: Verfassungsbeschwerde ungenügende Veröffentlichung der Nebentätigkeiten vom Bundestagsabgeordneten.
03.11.2008: Verbleibt Hessen ein Schandfleck der zivilisierten Welt? Waren Abweichler mit "Kurzzeitgewissen" gekauft?
02.10.2008: Streitwertbeschwerde: Verwaltungsgericht unterschlug das Menschenrecht auf Informationszugang.
01.05.2008: 40 Mio. Bürger von Verbraucherinformationen ausgeschlossen. (Kurzversion). Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen haben zusätzlich kein Informationsfreiheitsgesetz.
12.03.2008: Information an den BfDI über die Entwicklung bei Nebentätigkeiten.
04.01.2008: Wann werden die letzten 5 Bundesländer Informationsfreiheitsgesetze verabschieden? (Kurzversion)
20.12.2007: ARD Kontraste: Die Themen vom 20.12.2007: Informationsfreiheit für die Bürger? Ein Gesetz ohne Wirkung? Video
10.12.2007: "Recognise My Right" (anerkenne mein Recht) Kampagne von Access Info Europe unterstützt den Europarat.
30.10.2007: Was hat Dunkelmann Schily zu verbergen?
11.09.2007: Kopernikus kommt nach Mainz: Verabschiedung eines Informationszugangsgesetzes
01.06.2007: Wird das Verwaltungsgericht die Veröffentlichung der Nebentätigkeiten durchsetzen?
20.05.2007: Was wird der Bundesbeauftragten für die Informationsfreiheit zur Abweisung der Akteneinsicht antworten?
15.05.2007: Bundestagspräsident lehnt sowohl Veröffentlichung nach Abgeordnetengesetz als auch Akteneinsicht ab.
04.05.2007: Haben die Bundestagsfraktionen dem Gesetzesbruch der Nichtveröffentlichung der Nebentätigkeiten zugestimmt? Lammert will offenlegen.
24.04.2007: China verabschiedet Gesetzgebung über Verwaltungstransparenz – Decree on release of government information passed. FOI returns to China. (Kaiser Taizong (627-649)
10.04.2007: Nebenintevention beim Verfassungsgericht bezüglich der Nebentätigkeiten der Abgeordneten.
07.02.2007: Aufforderung an der Arbeit des Menschenrechtskommissars des Europarates mitzuarbeiten.
23.01.2007: Petition Verbraucherinformationsgesetz und Verankerung des Menschenrechtes der Informationsfreiheit in der Verfassung.
26.12.2006: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN weiterhin Speerspitze beim Menschenrecht Informationsfreiheit in Deutschland
01.10.2006: Ist die Informationsfreiheit ein Menschenrecht?
28.09.2006: Ist die Demokratie in Baden-Württemberg eine Farce?
22.09.2006: Schleswig-Holstein (SH): Bürgerrecht Informationsfreiheit statt Rückgriff auf Amtsgeheimnis- Mottenkiste.
01.08.2006: International Helsinki Federation for Human Rights sieht sich die Sache an. Antwort.
10.07.2006: Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (Fünfte Sektion), Rechtssache Sdruženi Jihoceské Matky gegen Tschechische Republik, Antrag Nr. 19101/03 vom 10. Juli 2006.
16.05.2006: Wie viel Uran ist im Mineralwasser?
März 2006:
Aktensammelstelle
zum
Informationsfreiheitsgesetz geht online: http://www.befreite-dokumente.de/:
Werden Dokumente (auch in Deutschland) frei?
09.02.2006: € 107 für 4 Kopien: Wird die Informationsfreiheit durch die Gebührenkeule behindert? Dem Einspruch wird am 21.4.06 stattgegeben
01.01.2006: Wird die Parlamentarische Versammlung des Europarats die Informationsfreiheit fördern? Petition wird an Komitee überwiesen.
10.12.2005: Petition EU Parlament: Vorschlag Konsultationen mit deutschen Länderparlamenten aufzunehmen.
10.11.2005: Informationsfreiheitsgesetz i Montenegro
30.10.2005: Ist die Bezirksärztekammer Nordwürttemberg eine Körperschaft öffentlichen Unrechts?
19.10.2005: Klage an das UN Petition Team und EGMR. Keim gegen Germany. Appl. No. 41126/05. Antwort. Menschenrechtsgerichtshof wird das so schnell wir möglich behandeln.
16.10.2005: Petition: Hat Informationsfreiheit in Bayern dem rückständigsten Gebiet der zivilisierten Welt eine Chance?
20.09.2005: Zwölf Petitionen: Wann wird die Informationsfreiheit in den letzten 12 von 16 Bundesländern kommen?
07.09.2005: Verfassungsrechtliche Gewährleistung des allgemeinen Aktenzugangs (Informationsfreiheit)?
18.08.2005: Wird das Verfassungsgericht das Völkerrecht beachten?
30.07.2005: Wann wird die Informationsfreiheit in den letzten 12 von 16 Bundesländern kommen? Durchbruch in Mecklenburg-Vorpommern.
08.07.2005: IFG passiert den Bundesrat. Hier der Text des Gesetzes, das am 1.1.2006 in Kraft tritt: Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz: „Bundesbehörden müssen jetzt tätig werden.“
03.06.2005: Bundestag verabschiedet IFG-Gesetz. Wird Bundesrat das IFG zu Fall bringen?
01.06.2005: CSU-Hinterwäldler Zeitlmann: Nützlich für Korruption und Obrigkeitsstaat.
30.06.2005: Aufklärung und Informationsfreiheit statt Lügengeschichten?
27.05.2005: Kann Informationsfreiheitsgesetz in letzter Minute verabschiedet werden?
24.05.2005: Politische Entwicklungen dürfen Informationsfreiheitsgesetz nicht gefährden.
24.05.2005: Bundeskanzler muss antworten auf den Brief des Bundestagspräsidenten. Antwort des Kanzleramtes und des BMGS. 22.06.05: Kanzleramt verweißt auf Bundestag
11.05.2005: Krankenkassen stoppen Behandlung, die 2. und 3. Lesung die der Bundestag für den 13.5.05 geplant hatte.
25.04.2005: Wann wird der Bundeskanzler dem Bundestagspräsidenten antworten?
14.03.2005: Anhörung im Bundestag: Informationsfreiheitsgesetz nicht nur zur Probe und ohne Wenn und Aber.
22.12.2004: Petition vom 21.12.01 wurde am an Bundeskanzler zur Berücksichtigung übersandt.
20.10.2004: "Der Petitionsausschuss kann sich der Forderung nach einem Informationsfreiheitsgesetz nicht verschließen"
17.17.2004: Koalitionsfraktionen bringen IFG im Bundestag ein. Petitionsausschuss war wichtig.
17.12.2004: Telepolis: Informationsfreiheitsgesetz kommt
14.12.2004: Bietet Innenminister Schily die Gewähr sich jederzeit für das Menschenrecht der Informationsfreiheit einzusetzen?
01.12.2004: Petitionsausschuss für die Verabschiedung eines Informationsfreiheitsgesetzes: Petition "zur Berücksichtigung" an Bundesregierung überwiesen und berät am 17.12.04 über einen Gesetzentwurf.
06.11.2004: Im Übrigen meine ich, dass Deutschland verurteilt werden muss.
13.10.2004: Wird der Bundestag ein "Informationsverweigerungsgesetz" beschließen?
10.10.2004: Informationsfreiheit statt Berufsverbote: Gläserner Staat statt gläsernen Bürgern.
02.04.2004: Gesetzentwurf der Zivilgesellschaft. Unterschriftensammlung. Gesetzvorschlag der Koalitionsfraktionen vor Sommerpause 2004 geplant.
27.02.2004: EU Direktive über Informationsfreiheit in Deutschland? Befreiung von einem Nazi Gesetz? Falscher Rapport an UN?
06.02.2004: Wird das Verwaltungsgericht Berlin die Informationsfreiheit fördern?
21.12.2003: Petition über Menschenrechtsverletzungen in Deutschland. Einladung des Menschenrechtsbeauftragten des Europarats. Umfrage.
13.12.2003: 68. Jahrestag des Nazi-Gesetzes über Rechtsberatung.
11.12.2003: Wer lädt den Menschenrechtsbeauftragen des Europarates ein: Bundesregierung, der Petitionsausschuss, der Menschenrechtsausschuss, das BMJ oder die UNO? Antwort.
21.11.2003: Telepolis: Deutschland, die verspätete Nation: Der deutsche Weg zur Informationsfreiheit
22.10.2003: Deutschland verletzt Menschenrechte und verschleiert das durch falsche Berichte.
06.10.2003: Ist die Informationsfreiheit mit dem Datenschutz unvereinbar? Kommentar.
23.06.2003: Schwedische Lösung für die Informationsfreiheit in Deutschland?
24.02.2003: Wird Bundeskanzler Schröder die Informationsfreiheit fördern?
23.06.2002: Jahresbilanz: Was enthusiastisch begann, endete mit einem Fiasko: Wer trägt die Verantwortung dafür, dass das Informationsfreiheitsgesetz scheiterte?
08.06.02: Telepolis: Bananenrepublik Deutschland. Antwort eines Web-Redaktörs einer Zeitung
05.06.02: Informationsfreiheitsgesetz gescheitert. Deutschland bald einziges Land in Europa und den entwickelten Staaten der "ersten Welt" ohne Informationsfreiheit? (hinter viele Bananenrepubliken zurückfallend?)
22.05.02: EU KOM (2002) 247: Der Konvent: EIN PROJEKT FÜR DIE EUROPÄISCHE UNION : 1.2 Union muss Raum der Freiheit schaffen. Europa-Jetzt.org
18.05.02: Können "Bürger und Menschen für Satire" helfen oder Trost spenden? Probleme mit Informationsfreiheit, neues Territorium, FDGO (satiricum antwortete), Bananenrepublik und Menschenrechte.
17.05.02: Offener Brief an Kanzlerkandidat Westerwelle.
07.05.02: Offener Brief an Kanzlerkandidat Stoiber.
07.05.02: taz: EU diskutiert über eine Informationsfreiheits-Verordnung
06.05.02: Verfassungsbeschwerde: Informationsfreiheit. Nicht zur Entscheidung angenommen. Kein Recht auf eine begründete Antwort.
03.05.02: Interview mit Telepolis: Was kann der einzelne Bürger bewirken?
03.05.02: DVD Pressemeldung: Informationsfreiheit verwirklichen nicht verwässern!
02.05.02: Koalition plant Gesetz gegen Korruption noch vor Bundestagswahl. Von Karsten Polke-Majewski, FAZ
24.04.02: Der Landtag von Baden-Württemberg stimmt gegen die Informationsfreiheit.
24.04.02: TI: Doch noch ein Informationsfreiheitsgesetz in letzter Minute?
18.04.02: Klage an den Menschenrechtsausschuss der Vereinten Nationen (Kopie an Bundestag und Landtag)
18.04.02: Brief an den Präsident der EU Kommission (Antwort eines Bundestagsabgeordneten). Antwort der Kommission. (Courrier du Citoyen)
15.04.02: Telepolis: Verabschiedet sich Deutschland vom Informationsfreiheitsgesetz?
12.04.02: Informationsfreiheitsgesetz gestoppt? (dpa Meldung)
09.04.02: Brief an den Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe des Deutschen Bundestages
February 2002: Lamble, Stephen. (2002) “Freedom of Information, a Finnish clergyman’s gift to democracy”, Freedom of Information Review, No. 97, February 2002, pp. 2-8.
09.02.02: Anfrage Rat der EU: Antwort auf Mitteilung (93) 191 betreffend. Antwort.
25.01.02: Anfrage an EU Kommission: Mitteilung (93) 191 betreffend. Antwort. Entgegnung.
17.01.02: Fragen an den Bürger-Chat des Auswärtigen Amtes
06.01.02: Brief an den Europarat
21.06.01: Beitrag zum Internet Diskussionsforum mit Erfahrungen aus Norwegen über Informationsfreiheit.
14.07.01: Beitrag zum Internet Diskussionsforum über Kosten und Gebühren.
19.07.01: Offener Brief an das BMI (Bundesministerium des Innern): Die Volksherrschaft wagen?
23.07.01: Antwort des BMI.
08.09.01: Brief an Bundesminister Schily mit Kopie an Bundeskanzler. Keine Antwort.
24.10.01: Brief an die CDU in Sachsen.
12.12.01: Brief an die Koalitionsfraktionen des Bundestages. Keine Antwort.
12.12.01: Brief an das Bundesgesundheitsministerium Übersetzungen von Europaratsempfehlungen betreffend. Antwort.
15.12.01: Einstimmiger Verabschiedung des Gesetze zur Informationsfreiheit im Landtag von Nordrhein-Westfalen.
21.12.01: Petition an den Bundestag wurde am 22.12.04 an Bundeskanzler zur Berücksichtigung übersandt.
21.10.01: Petition an den Landtag von Baden-Württemberg. Einsicht: abgelehnt.
23.12.01: Brief an Außenminister Fischer über fehlende Übersetzungen von Europaratsempfehlungen. Einschreibebrief nicht angekommen. Keine Antwort.
27.12.01: Petition an das Europäische Parlament. Anhang 7.7.2002. Zulassung und Beschluss: Die Verbesserung des Schutzes der Rechte und Interessen der Bürger der Mitgliedsstaaten ist im Artikel 2 als ein Ziel der Union aufgelistet (siehe Seite 7/173 A5-0318/2000).
21.06.01: Beitrag zum Internet Diskussionsforum mit Erfahrungen aus Norwegen über Informationsfreiheit.
Albanien
- Argentinien - Armenien
- Aserbaidschan - Australien - Belarus
- Belgien - Belize
- Bosnien und
Herzegowina - Brasilien
- Bulgarien - Kroatien
- Deutschland
- Dänemark - Eritrea
- Estland - Europäische
Union - Finnland - Fidschi
- Frankreich - Georgien
-
Ghana - Griechenland
- Großbritannien - China
- Indien - Island
- Israel - Irland
- Italien - Jamaika
- Japan - Kanada
- Kolumbien - Lettland
- Liechtenstein -
Litauen - Luxemburg
- Malawi - Mazedonien
-
Mexiko - Moldawien - Mongolei
- Mosambik - Nepal
- Neuseeland - Niederlande
- Nigeria - Norwegen
- Österreich - Pakistan
- Panama -
Papua New Guinea - Peru
- Philippinen - Polen - Portugal
- Rumänien - Russische
Föderation - Schweden - Schweiz
- Serbien - Slowakei
- Slowenien - Südafrika
- Südkorea - Spanien
- Tansania - Thailand
- Trinidad
und Tobago- Tschechische
Republik - Uganda -
Ukraine - Ungarn
- Usbekistan - Vereinigte
Staaten von Amerika - Usbekistan
- Jemen - Zimbabwe.
Die
Organisation ARTICLE 19 ist der
globalen Kampagne für freie Meinungsäußerung verpflichtet und hat bei der
Untersuchung des globalen
Trends
des Rechtes auf Information herausgefunden, dass die
Informationsfreiheit weitgehend als Menschenrecht
anerkannt wird. Right2Info.org
gibt einen Überblick.
right2know.org
dokumentiert
welche Länder den Zugang zu Informationen in der Verfassung sichern:
In Schweden - mit langer Tradition - ist die Informationsfreiheit in der Verfassung (Chapter 2,
Article 1 Paragraph (1), 2)) in der Verfassung verankert. Auch in vielen anderen Ländern wie z.
B. Afghanistan, Albanien (Art. 23), Angola, Argentinien
(Art. 43),
Armenien, Österreich,
Belgien (Art. 32),
Bundesland Brandenburg
(Art.
21
(4)), Bulgarien
(Art.
41), Estland
(Art.
44), Finnland (Verfassung,
Section
12), Georgien
(Art. 41), Niederlanden
(Art.
110), Nepal (Art. 16),
Malawi (Art. 37), Mazedonien
(Art.
16), Litauen
(Art.
25), Moldawien
(Art. 34), Mosambik (Art.
74), Peru
(Art. 200(3)), den Philippinen (Art.
III, Sec. 7), Polen
(Art.
61), Rumänien
(Art.
31), Russische
Föderation
(Art. 29), Slowenien
(Art.
39), Slowakei
(Art.
26), Tschechien
(Art. 17), Ungarn
(Art. 61),
Weißrussland
(Art. 34), Portugal
(Art. 268), Spanien
(Art.
105 b), Thailand
(Sec.
58), Tansania
(Art. 18(2)),
der südafrikanische
Republik
(Sec. 16) und Panama (Art.
42,43,44) ist
das Recht auf Zugang zu amtlicher Information verfassungsrechtlich
garantiert.
Der Europarat, die Vereinten Nationen und die EU fördern die Informationsfreiheit in Europa.
|
Das in der Charta der Grundrechte der EU (Artikel 42: Zugang zu Dokumenten) und in Artikel 255 des Vertrages zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft gegebene Einsichtsrecht gilt gegenüber dem Europäische Parlament, dem Rat und der Kommission. |
Informationsfreiheitsgesetze sind zuerst in den
Informationsfreiheitsgesetze der anderen europäischen Staaten (z. B. Montenegro) finden sich hier.
Luxemburg hat schon Informationsfreiheit für Journalisten und berät über ein Informationsfreiheitsgesetz. Damit ist Deutschland (in 5 von 16 Bundesländern) das einzige größere Land in Europa ohne flächendeckende Informationsfreiheit. (Dabei ist der Kleinstaat Zypern (immerhin mit Einsicht für Journalisten) nicht mitgerechnet).

Die
Menschenrechtsorganisation ARTIKEL 19
stellt zusammenfassend fest, dass die Informationsfreiheit weitgehend als
Menschenrecht
anerkannt
ist: http://www.juridicas.unam.mx/publica/rev/comlawj/cont/1/cts/cts3.htm.
Den Deutschen wird dieses Menschenrecht in 5 Bundesländern vorenthalten.
Zwar ist seit 1.1.06 ein IFG in Kraft. Allerdings wurden
internationale Standards begrenzter Kosten, der maximalen Einsicht
bei minimalen Ausnahmen nicht erreicht.
Unterstützt die Informationsfreiheit als
Menschenrecht, mit
folgender
E-Mail an das Bundesministerium des Innern (hier klicken):
Ich unterstütze das Informationsfreiheitsgesetz, da dadurch das
Verwaltungshandeln transparenter wird, indem Bürger Zugang zu
behördlichen Informationen bekommen.
Deutschland sollte wie alle andren Staaten der EU die
Informationsfreiheit einführen gemäß der Empfehlung (81) 19 des
Europarates aus dem Jahre 1981.
Die Menschenrechtsorganisation ARTIKEL 19 stellt zusammenfassend fest,
dass die Informationsfreiheit als Menschenrecht anerkannt ist:
http://www.juridicas.unam.mx/publica/rev/comlawj/cont/1/cts/cts3.htm.
Den Deutschen wird dieses Menschenrecht im Bund und 12 Bundesländern
vorenthalten.
(Leider wird nicht von allen Programmen der ganze Text übertragen aber
natürlich kann dieser Text im E-Mail Programm beliebig geändert und
ergänzt werden).

Nach
Gesetzen
in fast allen Ländern der EU, sowie den Bundesländern Brandenburg,
Berlin,
Schleswig-Holstein,
Nordrhein-Westfalen,
Mecklenburg-Vorpommern,
Bremen,
Saarland, Hamburg (29.3.2006),
Thüringen (20.12.07), Sachsen-Anhalt (29.5.08) und Rheinland-Pfalz
(4.6.08) sind IFG notwendig um mit der internationalen Entwicklung Schritt
zu halten. Oppositionsparteien in den Ländern Bayern, Hessen,
Sachsen-Anhalt haben parlamentarische Initiativen zur Verabschiedung von
IFG ergriffen. In Niedersachsen, Sachsen,
Bayern
und Baden-Württemberg sind Gesetzentwürfe niedergestimmt worden. In Nordrhein-Westfalen
stimmten
alle Parteien der Informationsfreiheit zu. Zusammenfassend
haben also 11 Länder Informationsfreiheit, aber 5 haben dagegen gestimmt.
Unterstützt Informationsfreiheitsgesetze in den Bundesländern: Baden-Württemberg,
Bayern,
Hessen,
Niedersachsen,
Sachsen
mit folgender E-Mail:
Ich unterstütze das Informationsfreiheitsgesetz da dadurch das
Verwaltungshandeln transparenter wird, indem Bürger Zugang zu behördlichen
Informationen bekommen. Die demokratischen Beteiligungsrechte der Bürger
werden gestärkt gemäß dem Leitprojekt des Programms "Moderner Staat -
moderne Verwaltung" unter Berücksichtigung des Datenschutzes. Ich hoffe
auf breite Zustimmung, da es sich hierbei um wichtige demokratische Rechte
handelt, die in allen EU Staaten und auch 4 Bundesländern gewährt werden.
(Diese E-Mails gehen an die Fraktionen, die dem Antrag auch zustimmen
müssen mit Kopien an die Antragsteller. Leider wird nicht von allen
Programmen der ganze Text übertragen, kann aber natürlich verändert
werden).
Nach
Gesetzen 1766
(1949) in Schweden, 1951
in
Finnland, 1966
in
den USA, 1970 in Norwegen
und 1985 in Dänemark sind
Informationsfreiheitsgesetze in der EU und fast allen Mitgliedsländern
eingeführt. Der Europarat hat 1981 in der Empfehlung "Recommendation
No.
R (81) 19" seinen Mitgliedsstaaten die Informationsfreiheit
empfohlen. Aber einige wenige Mitgliedsländer geben ihren Bürgern diese
Recht nicht. Es fehlt ein Mindeststandard. Hier findet sich eine Petition
an das Europäische Parlament.
Support Freedom of Information, by
the
following
call of Statewatch (click here):
I/We
support the call to EU institutions for a democratic and accountable
"Open Europe" on access to documents.
Warnung: Ich übernehme keine Gewähr für die Richtigkeit der gegebenen Informationen.
Ich danke allen, die mir Informationen gegeben haben. Bitte Schreiben Sie mir falls Sie zusätzliche Informationen haben.
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